Ibanez Gio im Test: E-Gitarren für Einsteiger
und Metal Fans

Eine Ibanez Gio ist immer da, wo die Bühne brennt - also im übertragenen Sinne. Und am wohlsten fühlen sich die Gitarren aus der Gio-Serie überall dort, wo Rock zu Metal wird. Das Beste aber ist: Man muss nicht viel Geld ausgeben, um mit dieser Klampfe Feuer zu legen.

Introduktion

Die Entwickler bei Ibanez scheinen ein Herz für Anfänger zu haben, denn die Gio eignet sich bestens für Einsteiger. Die zwei wichtigsten Gründe zur Untermauerung dieser These sind der günstige Kaufpreis und die leichte Bespielbarkeit.

Da werden aus den ersten zarten Gehversuchen auf der Gio schnell vorspielbare Stücke. Besonders beim Umgreifen ist diese E-Gitarre sehr entgegenkommend. Und nur, wer die manchmal recht nervigen Stunden – Nächte? - im Probenraum oder zu Hause nicht vergessen hat, weiß: Stundenlanges Üben ohne wirkliche Fortschritte macht nun mal keinen Spaß.

Okay, die Modelle aus der Gio-Serie spielen auch nicht von allein, aber sie erleichtern den Einstieg in die Welt des Rock'n Roll doch sehr.

Soundcheck

Die Ibanez Gio ist eine wahre Soundmaschine. Mühelos deckt sie nahezu alles ab, was das menschliche Gehör als Musik zu identifizieren vermag. Möglich macht dies eine äußerst variantenreiche Tonabnehmerkombination: Zwei Humbucker in Hals- und Stegposition plus einem Single Coil in der Mitte bei automatischer Splittung der Humbucker in den Zwischenpositionen.

Und so erinnern die Klänge dann in Abhängigkeit von der jeweils gewählten Position an die Dire Straits, an Motörhead, Steve Lukather oder Korn. Die genannten Musiker und Bands mögen für die musikalische Vielfalt stehen, die eine Ibanez Gio klanglich bedienen kann. Wie so oft ist eben alles nur eine Frage der Einstellung...

Material und Preise

Der Korpus besteht aus Lindenholz, der Hals aus Ahorn. Das Griffbrett ist aus Palisander gefertigt und mit Sharktooth Inlays verziert. 24 Bünde und eine 25,5" Mensur (entspricht 648mm) sorgen für eine gute Bespielbarkeit der Gio.

Ein Humbucker (Neck) plus einem Single Coil (Middle) sowie einem weiteren Humbucker (Bridge) ermöglichen das bereits oben beschriebene große Klangspektrum. Hinzu kommen ein 5-Weg Schalter sowie 1x Volume, 1x Tone, Standard Tremolo und Chrom Hardware.

Aus dieser Aufzählung heraus wird deutlich, dass es sich bei den Gitarren der Gio-Serie keinesfalls um Billigware handelt. Und doch ist die Ibanez Gio für unter 300 Euro zu haben.

Made by... Ibanez

Es mag viele Gründe geben, weshalb die Ibanez Gitarren vor allem bei der Heavy-Fraktion so beliebt sind. Zum einen – und das gilt wohl für alle Stilrichtungen – weil sie ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis aufweisen. Fast könnte man sagen: Billig. Aber das im besten Sinne des Wortes.

Außerdem erleichtern sie dank des flachen Halses das ganz schnelle Spiel. Ein weiterer Pluspunkt des Instrumentenherstellers mit Sitz im japanischen Nagoya sind die hervorragenden Pickup- und Tremolo-Systeme, die beständig in Zusammenarbeit mit führenden Musikern der Szene weiterentwickelt werden.

Schlussakkord

Ibanez verfügt über eine treue Käuferschaft und ist bestens für die Zukunft aufgestellt. Und so werden die Großväter vielleicht in 30 oder 40 Jahren sagen, was ein richtiger Metallarbeiter werden will, sollte es mal mit einer Gio versuchen. Aber vermutlich gilt das bereits heute.


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